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Montag, 25. August 2014

Sergi Heidelberg und die Sache mit dem AStA

Sercivan Unga aka Sergi Heidelberg macht auf seiner Homepage unter anderem mit dieser Passage auf.

Wir zitieren:

Heidelbergs Protest konnte den 100-Mann Asta Team zur Herausgabe der streitbefangenen Protokolle bewegen und führte letztendlich zum Erfolg. Die streitbefangenen Protokolle wurden für ihn zur Gerichtsakte eingereicht (Auszug aus dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen:
Und:

S. Heidelberg gewinnt den Streitfall aussergerichtlich und stellt bezüglich der Hetzkampagne Strafanzeige gegen einen Asta-Mitglied:

Das sind sehr eigentümliche Interpretationen eines Urteils, welches über 16 Seiten kurz formuliert Folgendes zusammenfasst: Der Kläger hatte keinen Anspruch darauf dass der AStA Protokolle ins Netz stellt, da Letzterer dem aber dennoch nachgekommen ist, war der Klagepunkt ohnehin hinfällig.

Wer im Laufe des Studiums ein wenig Jura mitgenommen hat, der wird beim Lesen der 16 Seiten schnell erkennen, dass der Kläger a) einfach mal ins Blaue geklagt hat und b) schlicht und ergreifend keine Ahnung hatte sowie c) vom Richter in höflichstem Juristendeutsch rundgemacht wurde.

16 Seiten pures Vergnügen gibt es hier: Link


Verständlich, dass Heidelberg auf seiner Seite die Passage rausrückt, die ihn nicht ganz so schlecht aussehen lässt. Was gewissermaßen eine Rechercheleistung an sich ist, denn viele dieser wohlgesonnenen Stellen gibt es auf den 16 Seiten nicht. Zu den Highlights zählen u.a. wie der Richter einen Anklagepunkt nach dem anderen auseinandernimmt und dass der Kläger am Ende auf den Kosten sitzen bleibt... zumindest auf seiner Seite im beschaulichen Rahmen, man hat sich schließlich selbst vertreten vor Gericht.

Die außergerichtliche Einigung (angesichts eines Urteilsspruchs) muss eine Sonderform der Lex Heidelberg sein ...

Weltjournalist, Enthüllungsreporter, Pyramidenforscher, Videoproduzent, Sportstudent und nun auch noch Teilzeit-Jurist. Ein Wunderknabe!

Donnerstag, 4. Juli 2013

Sercivan Ungan/ Sergi Heidelberg: Offensichtlich fehlende Relevanz

Danke für den Hinweis in den Kommentaren.

Relevanzkriterien bei der Wikipedia waren schon immer einer der größten Streitpunkte bei der Online-Enzyklopädie, besonders beim deutschsprachigen Ableger. Aber manche Dinge sind so offensichtlich irrelevant für das Web-Lexikon, da muss nicht einmal drüber diskutiert werden.

So kam scheinbar im November 2012 irgendjemand auf die Idee, dass Top-Journalist und Star-Reporter Sercivan Ungan bzw. Sergi Heidelberg aufgrund seines Verdienstes für die Menschheit so relevant geworden ist, dass er auch einen eigene Wikipedia-Seite bedarf. Nun... die Antwort der Verantwortlichen ist recht eindeutig.

Screenshot: Wikipedia.de

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Offensichtlich fehlende Relevanz! Für einen der, ach was, DEN meistgelesenen Autoren Giessens? Wie sollen nun Generationen nachwachsender Journalisten einen Schnellverweis auf die Schreibikone Ungan bekommen? Und wie sollen zukünftige Schüler einen Überblick erhalten, was ihr Lehrer so in der Vergangenheit für Sprüche abgelassen hat?

Wir können nur hoffen, dass Pulitzer-Preisträger in spe Ungan zu seiner Ehrenrettung auch Wikipedia vor sämtliche Amtsgerichte zerren wird, medial alles aufzeichnet und eine Reihe eigener Blogs die Übeltäter der Wikipedia gebührend entlarven wird. Gerüchteweise machen deren echte Namen auch schon bei Twitter die Runde.




Mittwoch, 5. Juni 2013

Bilderklau: Ist in Ordnung! - Update -

Update:

In Windeseile (gemessen am Maßstab der GZ) wurde nun tatsächlich das zusammengeklaute Teaserbild für Ungans Artikel entfernt und durch ein anderes ersetzt.

Originaleintrag:

Wenn Melanie Schneider nicht gerade damit beschäftigt ist, Lobhudeleien für ansässige Unternehmen zu schreiben und den rüstigen Senioren der GZ beizupflichten, die jede Abweichung vom eigenen Geschmack als Regelverstoß geahndet sehen möchten, dann versucht sie sich im Community-Management. Leider bleibt es meistens beim Versuch.

Reporter-Wunderkind Sercivan Ungan, der sich gerade zum besten Türkei-Korrespondenten wo gibt ausgerufen hat, bedient sich für seine Artikel ja gerne mal bei Bildern, die eindeutig nicht von ihm sind.

Nun hat der sympathische Weltuntergangsprophet Peter Baier in diesem Artikel angefragt, wie das denn eigentlich so aussieht mit eigenen Bildern. Dürfen die einfach so von jedermann verwendet werden?

Antwort Fräulein Schneider:



Soweit, so unmissverständlich. Und tatsächlich: nachdem BR Antje Amstein daraufhin anmerkt, dass Mega-Journalist auch für sein Symbolbildchen bei Harry Potter geklaut hat, wird umgehend gehandelt. "Seht her, wir tun auch was!"



Alles super, oder? Wenn da nicht noch die Sache mit dem Rollstuhl und dem Mikrofon wären. Frau Schneider wird im gleichen Thread darauf aufmerksam gemacht, dass unser chauvinistischer und Gewalt-androhender Liebling der Redaktion noch weitere fremde Bilder für seine Artikel verwendet.

Wie reagiert die GZ bzw. Frau Schneider nun? So, wie man es wohl nur in der GZ erwarten konnte.



Ob der Anbieter Zazzle oder Fotograf des Mikros das auch einfach so "in Ordnung" finden? Wo doch Fräulein Schneider zuerst doch erklärte, dass sowas doch "nicht erlaubt" ist und die GZ dies angeblich "sehr ernst nimmt".

Alles wie gehabt also. Die Redaktion weiß mittags nicht was sie morgens gesagt hat. 

Mittwoch, 29. Mai 2013

Sercivan Ungan/ Sergi Heidelberg: "Das ist alles nur geklaut!"*

* Frei nach den Prinzen "Alles nur geklaut"


Update: 

Huch, was ist denn jetzt passiert? Sergis Beitrag ist gar nicht mehr da? Sollte der Journalist etwa versucht haben, durch eigene Löschung des Beitrages auf sein kleines "Ich habe keine Ahnung von Copyright"-Malheur abzulenken? Egal wie, wir haben zum Glück ein kleines Erinnerungsfoto davon:

Link zum Screenshot

Und natürlich gibt es auch noch ein Bild über Sercivan Ungans erstes Teaserbild, welches wir hier beanstandet haben.

Link zum Screenshot

Originaleintrag:

Sercivan Ungan bzw. Sergi Heidelberg ist selbst für die an sonderbaren Charakteren nicht gerade arme GZ ein Unikat. Der junge Mann treibt sich seit Monaten auf der Seite der GZ herum und agiert dabei ständig auf einem schmalen Grat irgendwo zwischen PR-Disaster und Unterhaltung herum.

In seiner merkwürdigen Selbstdarstellung sieht sich Ungan als Top-Journalist, grandioser Enthüllungsreporter, Ausnahmesportler, Archäologe, Partyveranstalter, Weihnachtsmann (Get your present), Osterhase (Get your eggs), Kriegsreporter, Medienfachmann und als Anwalt der sozial Schwachen (Aufzählung unvollständig). Alles in einer Person, wohlgemerkt.

Dass diese Selbstdarstellung bzw. seine Vorstellung davon schnell ins Wanken gerät verwundert nicht. Denn trotz aller hilflosen und aufdringlichen Selbstvermarktungsversuche Ungans bleibt unter dem Strich ein Abendschul-Abiturient, der mit seinem manchmal fast schon an Narzissmus erinnernden Art und seiner Feindseligkeit gegenüber anderen BR in der GZ hauptsächlich negativ auffällt.

Zumindest bei den Bürgerreportern. Die Redaktion der GZ, für die Community-Management ein Fremdwort zu sein scheint, erfüllt der umtriebige Reporter scheinbar einen oder mehrere Zwecke, die sich rational kaum erklären lassen. So debütierte Ungan als Krawallmacher Sergi Heidelberg und hetzte mit wenigen Beiträgen kurzerhand die komplette versammelte Damenwelt der GZ gegen sich auf.

Seit er nun als Sercivan Ungan auftritt, ist er im Wesentlichen mit zwei Dingen beschäftigt: Reporter spielen und Leute provozieren, die es wagen Kritik an seinen Beiträgen zu üben.

Wobei das mit dem Spielen so eine Sache ist. Man kann nur darüber rätseln, warum ein Student so versessen darauf ist, seine Mitarbeit bei einem Käseblatt wie der GZ anzupreisen. Erst Recht, wenn man selber bei jeder Gelegenheit seinen eigenen Status als "ernsthaften" Reporter betont. Da wirken solchen Selbstbeschreibungen wie in seinem Stud.IP-Profil hochgradig lächerlich:


Die GZ ist eine Ansammlung von Pressemitteilungen und Blümchenbildern und deswegen als journalistische Referenz quasi bedeutungslos.

Aber wie so oft verbaut Ungans Haltung ihm eine Einsicht und er bastelt weiter an seinem Profil, welches im wesentlichen daraus besteht, dass Sercivan Ungan Artikel über Sercivan Ungan schreibt. Sergi entdeckt bosnische Pyramiden, Sergi verteilt Geschenke an der Uni, Sergi interviewt Karl Arsch den Massenmörder, Sergi verballhornt "Sensationsmeldungen" über irgendwelche Boulevard-Shows... etc.

Sein Engagement in Ehren, aber seine Herangehenweise macht ihm konsequent einen Strich durch die Rechnung und hindert Leser daran, ihn ernstzunehmen. Denn egal ob es um Massenmörder, den Gaza-Streifen oder Schlagersänger aus Mittelhessen geht: Kern jedes Artikels ist immer: Sergi. Sergi wie er dies organisiert, Sergi und sein Team, welches Event Sergi nun organisiert hat etc. Mittlerweile hat er mit dem Gießen Entertainment Team einen Namen für diese Tätigekietn gefunden und redet fortan nur noch im Pluralis Maiestatis. Unsinnig, aber dann auch wiederum konsequent.

Woher dieser Größenwahn (Sergi-Statue) kommt? Wir wissen es auch nicht. Vielleicht aufgrund des erst spät nachgeholten Abis der Druck unter den vielen Studenten, sich in irgendeiner Form beweisen zu müssen? Vielleicht deshalb jedesmal das Dr. Heidelberg T-Shirt? Vielleicht auch deshalb die unverhohlene Einstellung, dass Frauen im Prinzip nur Ausziehpüppchen für Ungan sind?

Auch eine Art der Konsequenz ist seine Vorgehensweise gegen Kritiker. Die werden, je nach Tageslaune entweder als Trolle oder Störenfriede bezichtigt (wobei er sich da regelmäßig mit Personen in die Haare kriegt, deren Existenz zumindest zweifelhaft ist) oder gleich bedroht, wie ein Bild belegt, welches bei Twitter die Runde macht:



Nach dieser kurzen Eskapade war er dann von der GZ (wohl wegen guter Führung?) beurlaubt, durfte aber kurze Zeit später wieder auftreten. Wie bereits erwähnt, es ist als Außenstehender nicht nachvollziehbar, welchen Zweck sein Auftritt in der GZ bewirkt außer Provokationen und Streitgesprächen, aber vielleicht erhofft sich die GZ-Redaktion insgeheim etwas davon?

Was sich wohl hoffentlich keiner erhofft sind Reibereien wegen geklauten Bildern. Sercivan Ungan hat in diesem Artikel


ein Foto als Aufmacher verwendet. Dieses setzt sich aus einem Piktogramm eines Rollstuhls und einem Bild mit einem Mikro und Kopfhörern zusammen. Dagegen wäre nichts auszusetzen, aber irgendwie scheint uns, dass die verwendeten Bilder gar nicht von Multitalent Ungan erstellt wurden.

So ist der Rollstuhl ein Motiv, welches unter anderem Hier verkauft wird. Und das Mikro samt Kopfhörer stammt von dieser Seite.

Für einen angehenden und von sich selbst überzeugten Top-Reporter wie Sercivan Ungan eigentlich ein Unding... da ist die investigative Recherche auf der Suche nach frei benutzbaren Bildern wohl in die Hose gegangen.