Bürgerrporter der GZ haben nicht nur die Möglichkeit eigene Artikel einzustellen, sie können sie auch jederzeit wieder Offline schalten und damit de facto für die Öffentlichkeit unsichtbar machen. Leider verpasst man damit so manche Perle zwischenmenschlicher Tragödien... aber zum Glück haben ja sämtliche Suchmaschinen einen Cache, in denen auch vermeintlich gelöschte Seiten für einen gewissen Zeitraum sichtbar bleiben.
Vorhang auf für die Drama-Soap bei der GZ!
Zur Vorgeschichte:
BR
Christine Stapf, die wir an anderer Stelle schon erwähnt hatten, schilderte in einem Beitrag ("Eine sehr traurige Entwicklung") das schwere Schicksal eines schwerstbehinderten Mannes, der seine alte Wohnung verlassen muss. In den Kommentaren entpuppte sich daraufhin folgender Dialog zwischen Frau Stapf und BR
Margrit Jacobsen:
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| Screenshot: www.giessener-zeitung.de |
Damit endeten die Kommentare. An der bedauerlichen Situation des Schwerstbehinderten hatte sich dadurch nichts verbessert, aber ganz offensichtlich die Beziehung zwischen den beiden Damen erheblich verschlechtert.
Denn ganz offenbar erwartete Fräulein Jacobsen wohl doch eine Reaktion von Frau Stapf, die aber nicht kam. Stattdessen verschwand der komplette Beitrag in den Tiefen des Mülleimers (und eben im Suchmaschinen-Cache).
Nicht nur das, Frau Stapf reagierte. Und wie sie reagierte. Nämlich wieder mit einem Beitrag ("Beschimpfungen im Verborgenen"):
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| Screenshot: www.giessener-zeitung.de |
Warum ist dieses kleine Beispiel zwischenmenschlicher Streitereien nun so wichtig, dass wir dem einen ganzen Eintrag widmen? Weil es wunderbar illustriert, dass auch die Damen und Herren Bürgerreporter der GZ eben nur
normale Menschen sind. Menschen die sich streiten, Menschen die sich triezen, Menschen die intrigieren, Menschen die andere gegeneinander ausspielen.
Und es sind genau die Personen, die sonst keine Gelegenheit auslassen, auf Regeln, Anstand und Umgangsformen hinzuweisen. Genau jene,
die Löschungen und Sperrungen seitens der Redaktion befürworten, die angebliche Beleidigungen bei ausgemachten "Trollen" anprangern und das Loblied auf achso bessere Zeiten anstimmen, als man noch unter sich war.
Auch ein wunderbares Beispiel:
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| Screenshot: www.giessener-zeitung.de |
Das sind allesamt keine Unbeteiligten, wenn es mal wieder darum geht, Trolle/ Störenfriede/ Anonyme bei der Redaktion anzuschwärzen.
Wasser predigen, im Weinfass ersaufen!