Samstag, 13. September 2014

Warum man die GZ nicht als Ersatz für eine echte Zeitung nutzen sollte

Birgit Hofmann-Scharf, die Bürgerreporterin mit der lustigsten Rechtschreibung neben Peter Baier, beschwert sich über eine fehlende Präsenz des Jahrestages der Anschläge von 9/11 in den Medien.

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/96381/11-september-2001/


Es stimmt: der 11. September wurde tatsächlich nicht in der GZ thematisiert. Dafür auf verschiedenste Arten in diversen anderen Medien (kleiner Tipp: so kann man dieses Wochenende kostenlos bei Spiegel Online den Oscar-prämierten Dokufilm "Man on wire" ansehen). Nur ein Beispiel von vielen, wie die Anschläge jährlich behandelt werden.

Nun lässt es tief blicken, wenn jemand ausgerechnet dieses Werbeblatt für eine kritische Betrachtung unserer Presselandschaft heranzieht – Tief blicken insofern, wie naiv manche Menschen sich in unsere heutigen Zeit Informationen verschaffen. Da muss die Startseite der GZ ausreichen, alles andere würde ohnehin auf taube Ohren stoßen bzw. gar nicht erst verarbeitet werden können .

Den Unterschied zwischen einer echten Zeitung und einem reinen Anzeigenblatt wie der GZ aufzudröseln, dass wäre dann wohl Perlen vor die Säue werfen.

Im gleichen Artikel zeigt Hofmann-Scharf eindrucksvoll die Gefahren auf, warum man sich nicht auf Internet-Quellen und Werbeblätter bei der Informationsbeschaffung verlassen sollte:

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/96381/11-september-2001/


Wird Birgit es je erfahren? Unsere Vermutung: Nein. Denn dazu müsste man sich aus dem sicheren Refugium GZ entfernen und sich nicht mehr stumpf den Rattenfängern des Internets anvertrauen, die simpelste Antworten auf komplizierte Fragestellungen bieten. Kurzum: Man müsste sich mal informieren und nachdenken.

Dann doch lieber den Verschwörungstheorien folgen, ist doch auch viel einfacher. Und entsprechende Akzeptanz gibt es für sowas in der GZ sowieso. Es folgt Michael Beltz, dem gar nichts mehr peinlich ist so lange man nur irgendwie Dreck in Richtung des verhassten Westens schmeißen kann:

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/96381/11-september-2001/

Wer dahinter steckt werden wir also nicht mehr erfahren? Natürlich, denn die offizielle Version hat den Makel, dass sie von den US-Behörden stammt. Und aus Sicht eines Kommunisten der Stalin, SED und Selbstschussanlagen an der innerdeutschen Grenze klammheimlich hinterhertrauert, muss das natürlich per Definitionem falsch sein.

Man unterstreicht das noch mit einem kleinen Hinweis der abgeschossenen Maschine des Fluges MH 17 – eine kleine subtile Andeutung, dass die Amis auch hier wieder bestimmt Lügen verbreiten.

Wenn noch jemand ein weiteres Argument benötigte, warum man das Käseblatt GZ bloß nicht als ernsthaftes Info-Medium betrachten sollte.


In eigener Sache

Weil die Anfrage kam: Nein, wir betreiben den Account "Mitlachzeitung" nicht und haben auch keinen Einfluss auf dessen Inhalte. 

Noch eine Anmerkung: Wer sich nachträglich die Löschung von unvorteilhaften Äußerungen wünscht, sollte sich vielleicht lieber im Vorfeld schon Gedanken darüber machen, was man für jeden weltweit sichtbar ins Netz stellt.

Samstag, 30. August 2014

Wie man mit Kritik in der GZ umgeht

Im letzten Herbst erschien die ominöse Jubiläums-Ausgabe der GZ, in der das Beste aus 5 Jahren Mitmachzeitung gefeiert werden sollte. Wir haben uns damals ausführlich an dieser Stelle mit der peinlichen Geburtstagsausgabe beschäftigt, die mehr die Herausgeber als die Bürgerreporter feierte.

Im Beitrag erwähnten wir damals schon, dass einige BR die man nun wirklich nicht in unserem Freundeskreis verorten würde, in den Kommentaren unter Frau Schneiders Artikel mehr als deutlich Ihre Unzufriedenheit mit der Gestaltung und Auswahl der Jubi-Ausgabe kund taten.

Und wie regelt man Kritik in der GZ?

So



Lustige Apostrophen mit Biggi

Mit dieser Kategorie soll Birgit Hofmann-Scharf für Ihre kreativen Auslegungen der deutschen Rechtschreibung gewürdigt werden. 

Heute: Das  Fress´chen

Screenshot: Geburtstagsessen im kleinen Kreis - Kloster Arnsburg



Donnerstag, 28. August 2014

Twitter-Empfehlung: Die Mitlachzeitung

Da wir ja doch eher unregelmäßig den Blog betreiben hier eine Empfehlung für alle, die Twitter benutzen: https://twitter.com/mitlachzeitung

Der Account mit dem wunderbaren Namen Mitlachzeitung beobachtet ebenfalls die sonderbare Welt der Bürgerreporter und verlinkt die Highlights und schönsten Screenshots.

Folgen bitte!

Peter Herold nominiert für den Titel "Vater des Jahres"

BR Peter Herold ist ein Mann mit vielen Facetten: er ist Autofahrer aus Leidenschaft, Gastrokritiker mit Stil und nun auch Vater mit Vorbildfunktion!

In diesem Beitrag informiert BR Hans-Jürgen Funk über die anstehende Verkehrswelle auf den Autobahnen. Warum die Fernstraßen in nächster Zeit so bevölkert werden hat vor allem mit den Schulferien zu tun, die nun nach und nach beendet sind und damit verbunden immer mehr Familien den Rückweg aus dem Urlaubsort antreten.

Peter Herold, Verkehrsexperte von eigenen Gnaden fasst das Ganze so zusammen:

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/95876/stauwalze-rollt-zurueck/


Aber wirklich? Was fällt diesen Familien denn auch ein, in der FERIENZEIT mit dem Auto zu fahren?

Andere BR, Herr Büttel und Herr Schäfer erlauben sich danach, Herrn Herold auf diesen klitzkleinen Umstand hinzuweisen, dass Familien mit schulfplichtigen Kindern gezwungenermaßen in diesem Zeitraum verreisen müssen.

Aber Peter Herold, Vater des Jahres in spe, hat natürlich auch hierzu eine Antwort wie sie nur Peter Herold geben kann: Man lässt die Kinder einfach zu Hause!

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/95876/stauwalze-rollt-zurueck/


Heureka!

Mittwoch, 27. August 2014

Die Mär vom vollen Boot: Dieter Petersen und die Asylanten

Nachdem die braunen Hohlbirnen der AfD der GZ zunächst den Rücken zugewendet haben (ist ja gerade kein Wahlkampf), fühlt sich anscheinend ein anderer BR dazu berufen, den Populismus in der Mitmachzeitung zu bedienen: Gestatten, Dieter Petersen.

Petersen verdingt sich als Laienautor von Krimigeschichten und hat eine Art zu schreiben, die a) keine Absätze kennt und b) ebenso anstrengend wie bemüht humorvoll ist.

In schöner Regelmäßigkeit äußert sich Petersen zum Thema Asylanten. So zum Beispiel hier:


Ein paar Highlights von Asylexperte Petersen:

- Menschen die eine wirtschaftliche bessere Zukunft anstreben handeln mit niederen Beweggründen
- Wer versorgt ist soll bitte schön so schnell wie möglich zurückgeschickt werden
- Wir werden in Deutschland überschüttet mit Asylanten
- Es gibt keine Meinungsfreiheit in Deutschland

Weiter geht es:



Für unsere Checkliste "Ich baue mir eine rechtspopulistische Partei auf":

- Der Platz im Boot ist begrenzt
- Minderleister bzw. hier als Freizeitschwimmer beschimpft sollen draußen bleiben
- Ein Rekord an Einwanderung ist in der wirren Welt von Petersen etwas Bedrohliches

Wir machen weiter:



Checkliste:

- Man wird falsch verstanden wenn man gegen Einwanderer/ Asylanten hetzt
- Eigentlich vertrete ich eine Mehrheitsmeinung, aber man darf es ja nicht laut sagen
- Deutschland wird zum Selbstbedienungsladen
- "Echte" Bedürftige kriegen nichts mehr - gerade die besonders betroffene Zielgruppe von untalentierten Laienautoren ab 60
- Eine ganz schwarze Zukunft malen

Zm Abschluss noch ein Attacken gegen Kritiker (was man am nächsten Tag schon wieder löschen ließ):



Dass Herr Petersen nicht mit Kritik umgehen kann, dass sieht man sowohl auf Amazon als auch am Austicker in der GZ. Was leider vollkommen fehlt ist die Selbstreflexion, dass die eigenen Thesen die man da so raushaut dunkelbrauner Stammtisch-Populismus ist.

Dieter Petersen redet mal von wirtschaftlichen Aslyanten, mal von Einwanderern - Für ihn offensichtlich alles eins: Ausländer die in unser Land wollen und sich die Taschen vollstopfen. Dass ein Wirtschaftsflüchtling kein Asylant sein kann (bzw. dies nicht als Asylgrund anerkannt wird)? Geschenkt, solche Detailfragen hat man nicht wenn man mit Wut im Bauch über die eigene klägliche Existenz lospoltert.

Dass Deutschland schon seit Jahrzehnten ein Einwanderungsland ist und wir nachweislich ohne Einwanderung wirtschaftlich sehr viel schlechter dastehen? Interessiert Dieter Petersen nicht.

Dazu bedient er sich Argumenten, die von einschlägigen Parteien plakativ verwendet werden.





Mehr Beispiele finden sich zum Beispiel hier.

Viele von Petersens Argumenten lassen sich selbst mit einer einfachen Google-Suche schnell widerlegen. Ein Aufwand, den er selbst offenbar scheut und unbelehrbar dumme Thesen verbreitet.

So hält sich die Mär, dass Asylanten uns viel Geld kosten und dadurch "echten" Hilfsbedürftigen die Haare vom Kopf fressen. Mal ein paar Zahlen: 2010 beliefen sich die Ausgaben für Asylbewerber auf rund 800 Millionen Euro. Sicher eine stattliche Summe. Allerdings: 800 Millionen für Asylbewerber heißt entgegen der naiven Logik von Menschen wie Petersen nicht, dass diese 800 Millionen an anderer Stelle fehlen und beispielsweise deutsche Staatsbürger in Not mit dem Argument "Haben wir schon für einen Asylanten ausgegeben" abgewiesen werden. Zum Vergleich: im gleichen Jahr gab es für die Bundeswehr über 31 Milliarden und selbst das Bafög fiel mit 1,4 Millarden höher aus als die Unterstützung für Menschen, die aus Not in unserem Land um Schutz baten (und nebenbei nicht arbeiten dürfen, was die Kosten senken würde).

Richtig ist: die Zahl der Asylbewerber ist wieder gestiegen, fast überall in der EU. Warum ist das so? Weil allen Unkenrufen über Europa zum Trotz wir ein Kontinent ohne Bürgerkriege und humanitären Katastrophen sind. Und weil gerade in den letzten Jahren die Zahl der Krisenherde gerade im afrikanischen Raum / Naher Osten stark zugenommen haben. Mehr Krisen und Kriege = mehr Flüchtlinge. Das interessiert einen Dieter Petersen natürlich nicht, der vor allem um seinen Wohlstand bedacht ist und daher zynisch von Überschüttung mit Einwanderern schreibt.

Jetzt könnte es Stimmen geben die sagen: Jetzt stellt den armen Mann doch nicht wegen einem Artikel in eine Ecke. Jeder hat mal einen schlechten Tag.

Nun, dann hat Dieter Petersen wohl schon viele schlechte Tage gehabt:

Beispiel 1



Beispiel 2 



Beispiel 3 


Von wenig Ahnung, aber davon leider viel...







Montag, 25. August 2014

Sergi Heidelberg und die Sache mit dem AStA

Sercivan Unga aka Sergi Heidelberg macht auf seiner Homepage unter anderem mit dieser Passage auf.

Wir zitieren:

Heidelbergs Protest konnte den 100-Mann Asta Team zur Herausgabe der streitbefangenen Protokolle bewegen und führte letztendlich zum Erfolg. Die streitbefangenen Protokolle wurden für ihn zur Gerichtsakte eingereicht (Auszug aus dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen:
Und:

S. Heidelberg gewinnt den Streitfall aussergerichtlich und stellt bezüglich der Hetzkampagne Strafanzeige gegen einen Asta-Mitglied:

Das sind sehr eigentümliche Interpretationen eines Urteils, welches über 16 Seiten kurz formuliert Folgendes zusammenfasst: Der Kläger hatte keinen Anspruch darauf dass der AStA Protokolle ins Netz stellt, da Letzterer dem aber dennoch nachgekommen ist, war der Klagepunkt ohnehin hinfällig.

Wer im Laufe des Studiums ein wenig Jura mitgenommen hat, der wird beim Lesen der 16 Seiten schnell erkennen, dass der Kläger a) einfach mal ins Blaue geklagt hat und b) schlicht und ergreifend keine Ahnung hatte sowie c) vom Richter in höflichstem Juristendeutsch rundgemacht wurde.

16 Seiten pures Vergnügen gibt es hier: Link


Verständlich, dass Heidelberg auf seiner Seite die Passage rausrückt, die ihn nicht ganz so schlecht aussehen lässt. Was gewissermaßen eine Rechercheleistung an sich ist, denn viele dieser wohlgesonnenen Stellen gibt es auf den 16 Seiten nicht. Zu den Highlights zählen u.a. wie der Richter einen Anklagepunkt nach dem anderen auseinandernimmt und dass der Kläger am Ende auf den Kosten sitzen bleibt... zumindest auf seiner Seite im beschaulichen Rahmen, man hat sich schließlich selbst vertreten vor Gericht.

Die außergerichtliche Einigung (angesichts eines Urteilsspruchs) muss eine Sonderform der Lex Heidelberg sein ...

Weltjournalist, Enthüllungsreporter, Pyramidenforscher, Videoproduzent, Sportstudent und nun auch noch Teilzeit-Jurist. Ein Wunderknabe!

Deutungshoheit um die "Alte Klostermühle"

Eines von Peter Herolds verborgenen Talenten ist es, selbst mit banalsten Dingen Streitigkeiten vom Zaun zu brechen. Nicht ganz zufällig erinnern wir hier an Zwiebelrostbraten-Affäre. Da reichte das Unvermögen von HPH Spätzle zu bestellen und ein anschließender Beitrag aus, um sich aus der Reisegruppe der Bürgerreporter zu streiten.

Und es geht munter weiter.

Es fing an mit HPHs Werbung Bericht über die neu eröffnete Alte Klostermühle – eine Location, die etliche BR wohl vorher schon oft besucht hatten. Nun, seine Kritik fiel nicht allzu gut aus:

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/95276/mein-1-besuch-in-der-wieder-eroeffneten-alten-klostermuehle-in-kloster-arnsburg/



Keine Gemütlichkeit mehr für HPH – und in seiner ihm eigenen Bescheidenheit muss es dann sicher auch für alle anderen Stammgäste so wirken.

Die anderen BR, allen voran Magrit Jacobsen, traten bereits unter seinem Bericht auf die Bremse und mahnten vor zu schnellen Urteilen. Aus eigener Erfahrung, immerhin reicht bei Herold ja schon aus dass er die Spätzle auf der Karte nicht findet um etwas öffentlich niederzuschreiben.

Nun also der Erfahrungsbericht der gleichen Gaststätte von Magrit Jacobsen... und was für ein Schlag ins Gesicht von Dauernörgler Herold.

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/laubach/beitrag/95871/geburtstagsessen-im-kleinen-kreis-kloster-arnsburg/



Wir heben diese Passage nochmal hervor:

Vielleicht lag es auch daran, wir sind offen, freundlich, neugierig in die "neue" Alte Klostermühle"nach Arnsburg gefahren...
In den Kommentaren geht es fröhlich weiter mit den Seitenhieben gen Herold:

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/laubach/beitrag/95871/geburtstagsessen-im-kleinen-kreis-kloster-arnsburg/


Peter Herold hat es aber auch nicht leicht... und dabei hatte er es gerade erst wieder in den Kreis der Reisegruppe geschafft. War aber wohl nur auf Bewährung ?! 

Donnerstag, 29. Mai 2014

Peter Herold der Klügere

Ein Kleinod aus dem Sprüchefundus von BR Peter Herold. Zu finden ist dieses Juwel der Fehleinschätzung eigener Fähigkeiten in diesem Thread:

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/91853/ein-neues-qgartenschauq-highlight-ausserhalb-des-bezahlgelaendes-von-dem-alle-bevoelkerungsschichten-ueber-163-tage-profitieren/

Schon jetzt ein Klassiker der GZ! Peter Herold, der neben Nörgeln und Streit suchen nur wenig andere Hobbys in seinen Tagesplan mit aufnimmt und sich seine gottgleichen Meinungen aus der Lektüre der GZ bildet - er ist eigentlich der KLÜGERE!

Das dem nicht so ist, das wissen nicht nur langjährige Fans der GZ, sondern erkennen offenkundig auch immer mehr BR. Immer häufiger kriegt der kluge Peter mehr oder weniger dezente Hinweise darauf, dass sein Verhalten so rein gar nicht mit seinen ständig gepredigten Verhaltensregeln zusammenpasst. Das wird dann in 99% der Fälle totgeschwiegen und an anderer Stelle weiter dummgebeutelt.

Allein der oben verlinkte Thread ist eine wahre Fundgrube. Anlass war, wie sollte es im engstirnigen Mikrokosmos des Verfassers auch sein, wieder einmal der Zaun der Landesgartenschau - der offenkundig schlecht montiert wurde.

Ein paar Schmankerl (Achtung, viele Bilder)

Screenshot: Ebenda
Universalgelehrter Uli Kraft weiß nicht nur was Schwäne wollen, er weiß auch wie man Großveranstaltungen ordnungsgemäß einzäunt. Oder auch nicht. Zumindest weiß er aber, dass die von der Laga bestimmt wieder was falsch gemacht haben.

Screenshot: Ebenda
Loveparade Duisburg und Landesgartenschau Gießen in einem Satz. Wenn man denkt es geht nicht mehr pietätloser. Aber beim Granteln sind wohl alle Mittel recht.

Screenshot: Ebenda
Herr Herold weiß seltsamerweise auch immer ganz ohne Argumente und Beweise alles besser, aber für ihn zählen seine Regeln bekanntlich ja nicht.


Screenshot: Ebenda
Klugheit und Altersweisheit in Aktion Teil 1....

Screenshot: Ebenda
Und Teil 2...

Screenshot: Ebenda

Zwischendurch steigt auch Frau Schewietzek ein, die 2 Jahre verspätet die Kritik an der LGS nochmal erörtern möchte und keinerlei Vorwissen über die Abläufe in der GZ hat. Kann sie ja hier im Blog nachlesen :)

Screenshot: Ebenda
Und der obligatorische Abschluß: Herold hat sich wieder einmal um Kopf und Kragen geschrieben und versucht sich zunächst mit dem beliebten "Ich hab da nur was zitiert" aus der Sache zu retten, ehe er dann den All-Time-Favorite "Meinungsfreiheit" heranzieht und sich dann endgültig verabschiedet. 


Mittwoch, 7. Mai 2014

GZ-Reporter erfinden Wörter: "Miezkatzpussymäusi"

Katzenbabys sind niedlich. Total niedlich! Klar, dass die Bürgerreporter in der GZ eine entsprechende Bilderserie von BR Irmtraud Gottschald auf ihre ganz eigene Art und Weise würdigen.

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/heuchelheim/beitrag/91965/kleine-katzen-sind-wie-kleine-babys/

Man konnte sich also (zurecht) darauf einigen: Diese Katzenbabys sind süß und zum liebhaben. 
Auftritt Friedel Steinmüller, der den coolsten Vornamen der Welt auf einem nicht minder coolen Pullover zur Schau stellt. Und er erfindet unser neues Lieblingswort der GZ: 

Screenshot: http://www.giessener-zeitung.de/heuchelheim/beitrag/91965/kleine-katzen-sind-wie-kleine-babys/

Damit tippt Herr Steinmüller glatt unseren bisherigen Favoriten... 

Sonntag, 27. April 2014

Wieder da...

... zumindest teilweise.

Es gibt ja doch aktuell ein paar brennende Themen in der GZ.

Mehr dazu in den nächsten Tagen.


Donnerstag, 14. November 2013

Die fünfte Jahreszeit in der GZ hat begonnen

Gemeint ist damit diesmal jedoch nicht der Karneval,  die Narren sind ja ohnehin volle 12 Monate in der GZ los. Nein, wir reden von der GZ-spezifischen fünften Jahreszeit, der Vogelzeit!

Was passiert in der Vogelzeit?

- Zugvögel werden (in dieser Reihenfolge) ausführlich dokumentiert, fotografiert und mit infantilen Sprüchen verniedlicht: Treffen der Zugvögel, Bereitmachen der Zugvögel zur großen Tour, Start der Zugvögel, Flug der Zugvögel, Vermissen der Zugvögel
- Möchtegern-Ornithologen wie Peter Herold haben bereits jetzt den Garten mit allerlei Futterstellen ausgestattet und werden TÄGLICH mindestens zwei Statusberichte vom Treiben im eigenen Garten abliefern. Ganz offiziell hat er die Saison persönlich schon am 31.10 eingeleitet! (Und seit dem, Stand heute, schon sechs Artikel zur Vogelzeit eingestellt… es kann jeder mal überschlagen, wie viele Nichtigkeiten dieser Art die Vogel-Fans in der GZ bis zur Rückkehr ihrer Lieblinge eingestellt haben werden…)

Wer glaubt wir übertreiben, der darf gerne mal selbst in den Archiven der GZ nachblättern, wie die ergrauten Herrschaften der Mitmachzeitung täglich über jeden einzelnen Vogel diskutiert haben, der bei ihnen am Meisenknödel hing.

Was an sich schon langweilig ist, wird durch permanente Kitsch-Kommentare und fortgeschrittenen Bambikomplexen zur echten Tortur in Textform. Etwas Abwechslung brachte damals nur die Futter-Krise, als die Silberrücken sämtliche Vogelfutterbestände der Region leergekauft hatten und man mittels digitaler Buschtrommel Updates veröffentlichte, welcher Super- oder Baumarkt noch etwas haben könnte.

Jetzt wird manch einer vielleicht sagen: "Ach jetzt lasst den älteren Herrschaften doch wenigstens ihre Vögel im Garten"… und da sagen wir: Bitte gerne! Sollen sie ihr ganzes Grundstück mit Meisenknödeln vollpflastern! Nur warum muss eine Mitmachzeitung, die doch angeblich dafür da ist Themen anzuschneiden, die Menschen aus der Region interessieren, zur Span-Postille von gelangweilten Vogel-Freaks werden? Bitte wen außerhalb der winzig kleinen Peer Group von nicht einmal 10 BR soll denn dauerhaft Interesse an hunderten immer gleichen Berichten a la "Heute sah ich die Kraniche" oder "Heute viel los am Futterplatz" zeigen? Für neutrale Besucher viel zu einfältig und repetitiv, für Experten schlicht banale Zeitverschwendung.

Hier wäre weniger manchmal mehr… denn so untergräbt man doch nur weiter den Status einer angeblichen "Zeitung", als deren seriöse und engagierte Reporter man sich doch sonst so gerne gibt.

Samstag, 9. November 2013

Si tacuisses, Peter Herold

Aufmerksame Leser dieses Blogs wissen, dass die Probleme der GZ oft nicht darin begründet liegen, dass zu wenig Leute bei der Mitmachzeitung tatsächlich mitmachen, sondern dass einige Personen zu viel Energie in die falschen Aktivitäten stecken.

Es wäre wahrscheinlich eine langwierige Sache, dies am Beispiel von Peter Herold detailiert aufzulisten, aber seine Auslegung des Bürgerreporters ist eng damit verbunden, warum die GZ für Außenstehende nicht lesbar ist.

Kommentieren um des Kommentieren willens lautet sein Credo, und jeder Artikel der bei drei nicht wieder im Internen verschwunden ist, wird mit einem Satz von Herold gebrandmarkt. Die haben zu 99% wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun, sondern handeln fast ausschließlich von nicht nachgefragten Schwenks aus seiner Vergangenheit und seinem Lieblingshobby, gänzlich ohne Sachverstand jede in der GZ ausgebreitete Handlung der Kommunen zu kritisieren.

Besonders absurd wird es aber dann, wenn Herold, der fast jeden Apfel und Vogel in seinem Garten mit einem Beitrag bedenkt und damit dem Wort Redundanz eine ganz andere Dimension verleiht, andere BR kritisiert bzw. seine abweichende Haltung unbedingt rausposaunen muss.

So hat BR Elke Backert hier einen kleinen Bericht über eine Gastronomie-Preisverleihung in München eingestellt. Das kann man gut finden und vielleicht mit einem "Netter Bericht" würdigen (so wie es bei jedem der 5000 Schwanenbilder passiert) oder dass kann einen auch nicht interessieren und man KÖNNTE es einfach höflich ignorieren.

Etwas, was Peter Herold aber völlig abgeht, schließlich wäre die GZ doch nicht vollständig, wenn er nicht unter jedem Artikel seine unwichtige Meinung kritzeln würde. Auftritt Nörgel-Herold:

http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/86385/16-busche-gala-in-muenchen/

Ja, denn was Peter Herold mag, das ist wiederum ein Thema für sich. Peter Herold mag seinen Garten, sein GZ-Profil, die AfD, seine Meinung und alle die ihm zustimmen sowie den Eberswalder Dorfladen, für den er fast jede Woche Werbung macht.

Nur das mit der Toleranz und dem Respekt anderen BR und deren Themen gegenüber, das gefällt ihm augenscheinlich weniger. Er würde sich und seiner Umwelt sehr oft einen Gefallen damit tun und einfach mal mit seinen Kommentaren hinter dem Berg zu halten. Sollte doch eigentlich nicht zu schwer sein, für jemanden, der gerne betont von der Weisheit des Alters gesegnet zu sein.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Das "Beste" aus 5 Jahren GZ – ganz ohne Bürgerreporter

Wer neulich den Jubiläums-Kaminanzünder der GZ im Briefkasten vorfand, hat sich eventuell gewundert: das sollen also die Highlights aus 5 Jahren Mitmachzeitung sein? Die Höhepunkte der ersten Zeitung ihrer Art mit mehr als 7.000 registrierten Bürgerreportern? Interessante Themen, die sonst keine andere Zeitung bietet und daher als Bereicherung der Medienlandschaft verkauft wird?

Wir erinnern kurz: Melanie Schneider, eine Hälfte der extrem überarbeiteten Redaktion hatte hier darum gebeten, dass BR Vorschläge für die Geburtstagsausgabe der GZ einreichen.


http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/85479/aufreger-schnappschuss-lieblings-text-schoenes-erlebnis-und-vieles-mehr-in-fuenf-jahren-giessener-zeitung/

Wir gehen die "Jubi-Ausgabe" mal durch und zählen nach.

Beeindruckendes Fazit: der einzige Artikel eines BR der es in die Jubi-Ausgabe geschafft hat ist der schauerlich-langweilige Bericht, wie sich Top-Fotograf Jörg Jungbluth und Frisuren-Trendsetterin Andrea Mey kennen und lieben gelernt haben. Das ist im Prinzip ganz nett, weil so ne Personality-Geschichte den Gedanken dass es eine Gemeinschaft sein soll ganz gut unterstreicht.

Und der Rest? Ein Foto von Jutta Skroch bei der Brauerei-Besichtigung, ein Artikel von Heike Bayer (die ganz offiziell für die GZ unterwegs ist, was auch immer das heißen soll), eine Geschichte von Sabine Glinke (ehemaliges Mitglied des Teams die nun die GZ zur Promotion ihrer Agentur nutzt) und ansonsten nur Beiträge von Melanie Schneider und Michael Nudelmann.

Mal im Ernst liebe sogenannte Redaktion, DAS waren also die Höhepunkte von 5 Jahren Mitmachzeitung? Obwohl im entsprechenden Thread sogar andere Vorschläge gemacht wurden? Stattdessen die nicht als Werbung gekennzeichnte Lobhudelei auf die Bäckerei Künkel als Highlight von 5 Jahren GZ?

Immerhin: ein paar BR haben im Aufreger-Thread bereits geschrieben, dass sie mit der Auswahl doch nicht so ganz glücklich sind. Und da sagen wir ganz ehrlich: man kann es nachvollziehen. Wenn an jeder Ecke des Schmierblättchens der Charakter einer Mitmachzeitung betont wird, dass es doch alles ganz harmonisch und wie bei einer großen glücklichen Familie zugehen soll, dass man es anders als andere Zeitungen machen will, dann sollte man bei der Wahl der Themen für die großspurig angekündigte Jubiläumsausgabe vielleicht solche Artikel und Bilder auswählen, die das wiedergeben.

Stattdessen vermittelt die Jubi-Ausgabe folgendes: zwei wenig talentierte Redakteure füllen mit ihren Ausflugsberichten viel weißes Papier und der Rest wird mit Anzeigen vollgekleistert.

Total absurd wird es, wenn man die Worte von Geschäftsführer Jochen Grossmann betrachtet. Auf den ersten Blick ist es schon mal bezeichnend, dass seinem Foto und Text auf der Titelseite mehr Platz eingeräumt wird als jedem BR, der in den vergangenen Jahren in seiner Freizeit unentgeltlich Beiträge abgeliefert hat.

Grossmann redet von "authentischen Bürgerjournalismus", allein beim Blick in die Jubi-Ausgabe wird nicht ersichtlich, was damit gemeint sein soll. Er bleibt auch schuldig, wo die "hunderte[n] Menschen, die den Journalistenberuf nie erlernt haben" sich täglich verstecken, sind es doch nur ein paar handvoll BR die noch Inhalte einstellen. "Ein wirtschaftliches Mediakonzept" ist eine schöne Umschreibung dafür, dass man es Woche für Woche schafft, noch irgendwelche Schwanenfotos zwischen die ganzen Anzeigen von Goldhändlern und sonstigen Geschäften zu packen.

Und spätestens bei der "objektiven demokratischen Willensbildung auf lokaler Ebene" muss man doch mal ernsthaft nachfragen: liest Herr Grossmann eigentlich sein eigenes Produkt? Oder hat er eine komfortable Ignore-Funktion, die Beiträge von Beltz, Engel, Walther und Wagner automatisch ausblendet?

Nochmal zum Mitschreiben: der Mann lobhudelt auf der Titelseite das Konzept seiner Mitmachzeitung über den grünen Klee, aber die Inhalte derselben Ausgabe stammen fast ausschließlich aus der Feder der Festangestellten. Hat man so wenig Vertrauen in die Arbeit seiner BR? Oder war die chronisch überarbeitete Redaktion einfach nur nicht in der Lage, rechtzeitig bis zum Redaktionsschluss Artikel auszuwählen, die noch VOR dem Jahr 2011 erschienen sind? Man feiert 5 Jahre GZ und ignoriert die ersten drei Jahre komplett?

Jede Schülerzeitung arbeitet professioneller.

5 Jahre Gießener Zeitung treffend zusammengefasst



Das Zitat stammt von BR Mathias Engelhart, einem weiteren GZ-Urgestein, der allerdings in letzter Zeit immer weniger dort vorzufinden ist. Abgedruckt wurde es in der Jubiläums-Ausgabe der GZ. Ob die Redaktion mit der Veröffentlichung dieses Zitats Sinn für Humor beweisen wollte oder es aufgrund des schier unmenschlichen Workloads für die beiden semi-professionellen Redakteure schlicht übersehen wurde: man weiß es nicht.

Trotzdem schön zu sehen, dass in der "Jubi-Ausgabe" wenigstens zwei Sätze lesenswert waren.

Freitag, 25. Oktober 2013

Kontakte dringend gesucht!

Die Zwiebelrostbraten-Affäre zieht weiter ihre Kreise. Nachdem einige Bürgerreporter es wohl doch nicht so erbaulich fanden von Hobbykoch Peter Herold als Hyänen abgestempelt zu werden und daraufhin den Kontakt auf der GZ mit ihm abbrachen, geht der Spätzle-Fan nun in die Offensive.

In einem neuen Beitrag versucht er, seine alten Kontakte bei der GZ zu reaktivieren. Dazu mehrere Anmerkungen.

1) Die Überschrift 

>>> seidseit.de

2) Wer hat Schuld? Die Anderen! 

Er hat Kontakte verloren, aber die Löschung erfolgte durch die Anderen. Kein Wort warum die Löschung erfolgte und ob das nicht vielleicht sogar berechtigt und menschlich nachvollziehbar war. Stattdessen haben wir nun den traurig-blickenden Herold im Sessel sitzen, der scheinbar ohne Grund einfach so von den anderen BR im Stich gelassen wird.

3) Bitte Bestätigung per PN 

Na wenn das kein Anfang einer wunderbaren Freundschaft ist! Man könnte aber auch sagen: das Pferd von hinten aufzäumen. Der Sinn dieser Aktion, soweit man das als Leser zumindest interpretieren könnte, soll ja sein, die weggefallenen Kontakte irgendwie zu kompensieren – schreibt sich ja auch blöd in der Mitmachzeitung, wenn man von anderen gemieden wird.

Nur warum schreibt man die Menschen, mit denen man vielleicht wieder Kontakt haben möchte, nicht selber mal per PN an? Wie aufrichtig soll ein Kontaktinteresse denn gemeint sein, welches nach den Ereignissen der letzten Tage zum Einen öffentlich gemacht wird und zum Anderen auch eher eine dreiste Forderung ist. Was erwartet man für gesellige Kontakte, wenn die Leute zu Ihrem Glück erst aufgefordert werden müssen?

Ein Trauerspiel.


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Peter Herold und der Zwiebelrostbraten

Wer hätte das gedacht, dass Peter Herold ausgerechnet einmal über so etwas Banales wie Spätzle stolpern würde?

Da prallt an Teflon-Peter jahrelang alles ab: in unzähligen Streit- und Kommentarthreads bei der GZ vertreten und sehr oft vorne mit dabei, Herrscher über Kommentarspalten der alles und jeden gestreng ermahnt der es wagt, seiner Meinung zu widersprechen.

Und wenn es doch Widerworte gab? Da zuckte man zurück und versteckte sich hinter der Entourage aus "Ja Peter"- und "Alle anderen sind blöd"-Blöker. Und wenn das alles nichts mehr half, da konnte man sich ja immer noch auf die Redaktion verlassen, die GANZ SICHER NUR ZUFÄLLIG immer jene Bürgerreporter von der Plattform entfernte, die es wagten, gegen die Heroldschen Dauerzickereien das Wort zu erheben. Da durfte Peter sogar völlig denkbefreit und folgenlos die Hitlersche Familienpolitik ansprechen, obwohl es mal so gar nichts mit dem Thema zu tun hat. Und auch nur einen Milimeter weit Einsicht zeigen, dass er damit auch mal ganz tief in den Lokus gegriffen hat? Nicht vorstellbar.

Und jetzt die Spätzle! Da hatte sich die Goki-Crew zum gemütlichen Beisammensein verabredet und alle hatten ihren Spaß – bis auf Peter! Denn: es gab keine Spätzle zum Essen!

Nun, eigentlich gab es die schon, aber Peter hat Sie an besagtem Abend nicht auf der Karte entdeckt und auch gegenüber der Bedienung nicht den Mund aufgemacht und seinen Wunsch geäußert. Stattdessen gibt es am Tag danach eine Heroldsche Kochlektion, die recht offensichtlich darauf abzielte zu erklären, was denn der doofe Koch anders hätte machen müssen, damit es das Heroldsche Seal of approval gibt (dass er selbst gar keinen Rostbraten zubereitet ist da fast nebensächlich, er hat sich einfach bei Chefkoch.de das Rezept und Bild geliehen) .

Der darauf entstehende Kommentarstrang hat es in sich. Wir sind uns nicht sicher, ob die Organisatoren des Treffens einfach nur extrem überreagieren ODER ob Herold schlicht und ergreifend unterschätzt hat, dass er von einigen anderen BR (die ihn zwar öffentlich verteidigen) doch mehr als nur deutlich als anstrengend empfunden wird mit seiner "Ich muss alles kommentieren und meine Meinung ist sowieso erstmal das Maß aller Dinge"-Haltung.

Wir tendieren eher zu Letzteren, weil es von außen betrachtet nur so Sinn ergibt, warum nun mehrere BR nach eiskalten Kommentaren den Kontakt zu Herold abgebrochen haben, weil dieser auf gut Deutsch gesagt im Lokal nicht den Mund aufbekommen hat und das Mäkeln am Essen vor Ort erledigt hat anstatt einen Tag später es in aller Öffentlichkeit zu machen. Fairerweise: bei der GZ wurden schon Kontakte abgebrochen, weil man "Peter umgarnt". Da werden schnell aus Mücken ein paar überdimensionale Elefanten.

Und eigentlich ist es traurig zu sehen was dort passiert. Ein älterer Mann, verwitwet, wird nun aus einer seiner wenigen verbliebenen Peergroups geworfen. Dadurch das Herold ja täglich über seinen Alltag in der GZ schreibt, kriegt man ja ein recht umfangreiches Bild über seine private Situation – auch wenn ihm das womöglich gar nicht klar zu sein scheint.

Eigentlich. Denn wie der Mann tickt gegenüber Menschen, die es nur wagen eine andere Meinung oder das falsche Geschlecht zu haben, das beweist er eben auch in schöner Regelmäßigkeit. Und so passt es, dass er den Thread dann auch hiermit vorläufig abschließt:


Das Heroldsche Verhaltensmuster in der GZ in Reinform: Er ärgert sich über andere, floglich haben die anderen auch die Schuld. Einsicht? Selbstreflexion, dass nicht alles was man von sich gibt automatisch bei allen auf Gegenliebe stößt? Fehlanzeige. Stattdessen: Beschwerden über Kommentare und oberlehrerhaftes "Nur der Jörg hat es richtig gemacht".

Tja schade... die Reiseberichte der Gokis ohne Herold werden sicherlich eine ganze Ecke weniger unfreiwillig komisch.

Aber um beim Titel zu bleiben: was macht Herr Herold nun? Unser Vorschlag: Pilgerfahrt gemeinsam mit Tebartz van Elst. Danach Veröffentlichung der gemeinsamen Memoiren unter dem Titel "Überall Geisterfahrer: wie die Welt alles falsch versteht".





In eigener Sache: Warum schreibt Ihr faulen Säcke nichts mehr?

Guten Abend zusammen!

Ja, es ist recht mau geworden mit den Beiträgen auf diesem Blog. Und das hat weniger damit zu tun, dass in der GZ nichts mehr idiotisches passieren würde (im Gegenteil), allein uns fehlt die Zeit. Arbeit bei dem, Studium bei der, Familie dort und Urlaub da.

Das soll keine Entschuldigung sein. Wir wollen uns an dieser Stelle aber ausdrücklich bei allen unseren Lesern bedanken, die trotzdem regelmäßig hier vorbeischauen und Kommentare abgeben!

Ein ganz großes und ernstgemeintes DANKE!

Eure Kommentare halten auch die kleinen Geschichten der GZ fest, die wir sonst übersehen würden.

Wir können und wollen an dieser Stelle gar nicht versprechen, dass nun wieder alle paar Tage Einträge folgen. Nur soviel: wir bemühen uns so oft es geht und dieser Blog wird erst geschlossen, wenn die GZ auch ganz offiziell die Pressemappe von Goldhändler Dingsbums geworden ist.

Bis dahin also!

5 Jahre Gießener Zeitung: Goethe hätte geschossen

5 Jahre schon kriegen Bewohner des Raum Gießens das als Zeitung getarnte Werbeblättchen "Gießener Zeitung" ungewollt frei Haus geliefert.

Was gab es da nicht alles, was man zu diesem Jubiläum erwähnen könnte, um die GZ realitätsgetreu abzubilden?

- Die schönsten Geschichtsklitterungen der DKP-Mitglieder
- Die hirnverbranntesten Pressemeldungen der "Wir sind nicht rechts, wir tun nur so"-Partei AfD
- Die schleimigsten Mombergereien
- Die skandalösesten Skandale in der Welt von Peter Baier
- Die 4.000 schönsten "Vogel landet im Schwanenteich"-Bilder der hochprofessionellen Fotofreunde
- Die irrwitzigsten Argumente gegen eine Laga // für eine BI
- Die schönsten Streitereien und Gezanke unter Menschen jenseits der 50
- Die dadaistischsten Monologe verwirrter Klassenkämpfer
- Die kürzesten Karrieren weltberühmter und meistgelesener Starjornalisten
- Der unfähigste Pressesprecher und grafische Gestalter seit Comical Ali
- Die grausamsten Sprachpanschereien seit der Rechtschreibreform
- Der günstigste Kaminanzünder den man in den Briefkasten geliefert bekommt
- usw.

Ja, es gibt eine ganze Menge weswegen man die GZ in Erinnerung behalten könnte. Aber wir haben gar nicht die Zeit (und ehrlich gesagt auch keine Lust), das ganze Elend noch mal aufzudröseln. Deswegen haben wir anlässlich dieses zweifelhaften Jubiläums ein Zuckerchen ausgewählt, was auf ganz wunderbare Weisesehr viel von dem abbildet, was wir an der GZ zu kritisieren haben.

Auftritt Birgit Hofmann-Scharf, Erfinderin der gleichnamigen Apostroph-Regelung:

Quelle: http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/85479/aufreger-schnappschuss-lieblings-text-schoenes-erlebnis-und-vieles-mehr-in-fuenf-jahren-giessener-zeitung/


Na dann Prost Mahlzeit!